Startschuss: Teilbaugenehmigung für Hertie-Komplex

Bürgermeister Michael Jäcke, Marc Hellmich (Hellmich Unternehmensgrupp), Beigeordneter Lars Bursian, Peter Buchwald (Hellmich Unternehmensgruppe), Klaus Pietzner (Stadt Minden, Bauleitplanung). Foto: Stadt Minden - Pressestelle

Übergabe der Teilbaugenehmigung (v. l.): Bürgermeister Michael Jäcke, Marc Hellmich (Hellmich Unternehmensgruppe), Beigeordneter Lars Bursian, Peter Buchwald (Hellmich Unternehmensgruppe), Klaus Pietzner (Stadt Minden, Bauleitplanung). Foto: Stadt Minden – Pressestelle

Minden. Startschuss für das Umgestaltungsprojekt „ehemaliges Hertie-Gebäude“ am Wesertor in Minden durch die Dinslakener Hellmich-Gruppe. „Mit der Baugenehmigung kann die Neugestaltung jetzt in die Startphase gehen“, erklärt Bürgermeister Michael Jäcke. Ziel sei, mit dem ersten Mieter zum Weihnachtsgeschäft 2016 zu starten. Für das Frühjahr 2017 steht die komplette Fertigstellung auf dem Plan. Insgesamt soll eine Verkaufsfläche von rund 12.000 Quadratmetern entstehen.

„Einen ersten Mieter gibt es bereits und die Verträge sind unterschrieben. Es ist ein großer Textilanbieter“, verrät Marc Hellmich von der Dinslakener Unternehmensgruppe Hellmich, die die Umgestaltung des ehemaligen Karstadt-/Hertie-Komplexes angeht. Anfang September kommenden Jahres soll das Geschäft seine Räumlichkeiten beziehen. Arbeiten am Rohbau und erste Abbrucharbeiten im Innenbereich beginnen demnächst. Anfang Januar soll mit den Entkernungsarbeiten losgelegt werden.

Parallel dazu starten die Planungen für die Rohbauarbeiten – neue Aufzüge und Treppen werden eingebaut. Erste Abbrucharbeiten an der Fassade starten Mitte Februar. Von Mai bis September 2016 soll laut Plan die Fassade neu gestaltet werden. „Zuerst werden die Klinker entfernt und wir schaffen neue Durchbrüche. Im Anschluss geht es darum, die jetzige Fassade im Erdgeschoss nach vorne zu ziehen, sodass eine einheitliche Gestaltung  entsteht“, beschreibt Oberbauleiter Buchwald die Arbeiten. Am 20. Januar werden die Pläne für die Fassadengestaltung wie im städtebaulichen Vertrag vereinbart im Ausschuss für Bauen, Umwelt und Verkehr vorgestellt.

Das Projekt in der Bäckerstraße gilt als eine gute Ergänzung für den Einzelhandel in der Innenstadt. „Zudem wird ein baulicher Missstand direkt am Antritt der Fußgängerzone revitalisiert und mit der städtischen Neugestaltung der Bäckerstraße im Bereich des ehemaligen Hertie-Gebäudes erfährt der gesamte Bereich eine Aufwertung“, so Bau-Beigeordneter Bursian. Genügend Parkraum stehe ebenfalls zur Verfügung – rund 230 Stellflächen, die durch das Parkdeck vorhanden sind, und die Möglichkeiten an der Schlagde und auch kostenfrei auf Kanzlers Weide das Auto abzustellen.

Die anliegenden Geschäfte in der Bäckerstraße müssen sich in den kommenden Monaten auf die Umbauarbeiten einstellen. Sie werden aber im Vorfeld rechtzeitig über die Arbeiten informiert. So sollen außerdem Bauplanen den anfallenden Bauschutt und den Lärm verringern. „Baukräne und Bagger in der Innenstadt sind ein gutes Zeichen, denn so wird sichtbar, dass es an dieser Stelle vorangeht“, fasst Bürgermeister Michael Jäcke den Startschuss am Wesertor zusammen.

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